Die in Australien endemischen Banksien kommen dort mit ca. 80 Arten vor. Sie gehören zur Familie der Proteaceen, die nur in Südafrika und Australien beheimatet sind. Die strauchigen, farbenprächtigen Gewächse blühen meist im australischen Frühling. Ihre großen Blütenstände sind oft schon aus der Ferne zu sehen. Die leuchtende Farbe variiert von gelb bis tiefrot.
Die immergrünen, stark verholzenden Büsche haben feste, oft gezackte oder gezähnte Blätter. Die Größe reicht von kleinbleibenden Arten mit nicht mehr als 50 cm Höhe bis zu übermannshohen baumartigen Sträuchern.
Die großen, leuchtenden Blütenstände der Banksia setzen sich aus vielen kleinen Einzelblüten zusammen. Die Einzelblüten werden von Insekten – auch häufig von Ameisen –, oder durch Vögel, zum Beispiel den Honeyeatern, oder auch von kleinen, Nektar suchenden Beuteltieren bestäubt. Jede bestäubte Einzelblüte bildet nach der Bestäubung eine große Samenkapsel in den zapfenartigen Blütenständen. Um den Samen die bestmöglichen Chancen zum Keimen und Wachsen zu bieten, öffnen sich die Kapseln meist erst nach einem Buschfeuer. Dann fallen die Samen auf den durch die fruchtbare Asche gedüngten Boden und haben dort beste Bedingungen zu gedeihen. So entstehen oft große Bestände einer Art.
Banksia baxteri mit ihren großen, gelb leuchtenden, kugelförmigen Blüten steht hier als Beispiel:
Banksia attenuata wird auch „Candlestick Banksia“ genannt, da ihre gelben Blütenstände wie Kerzen leuchten.
Die großen und holzigen Samenstände der Banksien werden oft als Dekoobjekte verwendet.